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Pressemitteilungen über die Achalmritterschaft Reutlingen

 

Wir fördern Kultur & Tourismus in

Baden-Württemberg

 

Reutlinger GEA 23.02.2010

 

TraditionDer Künstler und Erfinder Frank Christoph Schnitzler will mit Trachten und Wappen Reutlingens Geschichte an die Oberfläche holen. Mitmacher gesucht.

Rittersleut´ vorgetreten!

Frank Christoph Schnitzler:

„Nach der Achalm jetzt die Ritter“                     FOTO: Pfi

Von Markus Pfisterer

REUTLINGEN. Im vergangenen Jahr hat die Stadt die Achalm „erobert“, jetzt sollen die dazugehörigen Ritter folgen. Zumindest, wenn es nach Frank Christoph Schnitzler geht, dem Reutlinger Künstler, Konstrukteur und Erfinder. Eine eigene Tracht will er entwerfen, die die ritterlichen Prägungen der Stadtgeschichte symbolisieren und repräsentieren soll. „Auf dem Stadtfest soll sie genauso getragen werden können wie auf Rittertreffen oder auf Narrenumzügen.“ Und zwar von Mitgliedern einer ebenfalls neuen, kulturell-geschichtlich geprägten „freien Rittervereinigung“.

Weil sich die hoch über der Stadt anrennenden Rittergeschlechter optisch stark voneinander unterscheiden, will Schnitzler seine Uniformen kurzerhand in Reutlingens heutigen Stadtfarben leuchten sehen. Drauf prangen sollen die Wappen von Stadt und Kreis. Letzteres entspreche, so der quirlige Erfinder, dem Wappen der letzten Achalmritter von einst.

Als deren neuzeitliche Vertreter durch die Gassen und über Festplätze wandeln sollen alle können, die an den geschichtlichen Wurzeln interessiert sind. Noch ist die „freie Rittervereinigung“, die keiner anderen städtischen Gruppierung Konkurrenz machen will, klein. Vier Mitstreiter hat Schnitzler bisher um sich geschart, die allesamt Instrumente spielen.

Schließlich sollen die „Reutlinger Achalmritter“ auch zu Pauken und Trompeten greifen und Guggenmusik machen. Mehr Trachtenträger in spe, die einfach etwas Interesse an der Stadtgeschichte mitbringen sollen, sind erwünscht und können sich per E-Mail bei Schnitzler melden.

Die Stadtverwaltung zeigt sich vorsichtig aufgeschlossen gegenüber den Plänen des Erfinders, sieht angesichts des Anfangsstadiums des Projekts aber bisher noch keinen Handlungsbedarf. „Wenn es konkreter wird, werden wir es sicherlich wohlwollend prüfen“, sagt der Pressesprecher Wolfgang Löffler. Schließlich müssen Stadt und auch der Landkreis ihr O.K. zur Verwendung der Wappen geben. (pfi)

Frank_christoph_schnitzler@ymail.com

www.schnitzler.npage.eu

(Quelle: Reutlinger General-Anzeiger  23. Februar 2010 / GEA-Foto: Markus Pfisterer)

Reutlinger Generalanzeiger 23.02.2010 zur historischen und offiziellen Gründung der Achalmritterschaft Reutlingen F.V. anno 09. Juni 2010 in der Mitte des Tages um 12 Uhr direkt am Bergfried der Burg Achalm zum Jahrestag der Übergabe der Achalm an die Stadt Reutlingen und zur Ehre der Stadt Reutlingen. (GEA Reutlingen / Markus Pfisterer)

 

Reutlinger GEA 15. April 2010

Vorankündigung des Mittelaltermarktes an der Neugreuth- Schule Metzingen.

Reutlinger Generalanzeiger 15. April 2010

 

Südwestpresse-Metzinger Volksblatt 17. Februar 2010

Pressemitteilung Südwestpresse / Metzinger Volksblatt 17. April 2010.

Erster Reutlinger Achalmritter Frank und Frei zu Reutlingen an der Trommel im Theatherstück Der verkannte Graf mit der Musikgruppe Guglhupf.

Neugreuth- Schule / Stadt Metzingen

WebLink: http://www.neugreuthschule.de/Mittelaltermarkt.58.0.html

 

Reutlinger Bühne Ausgabe 03-Juni-2010LEUTE - Der Künstler Frank Christoph Schnitzler will eine Ritterschaft gründen und die Achalm wieder aufbauen

Quelle: Reutlinger Bühne, Seite 09. Ausgabe 03 Juni 2010 "Reutlinger Marktplatz".

 

Reutlinger Marktplatz

 

Historisches & Offizielles

 

Gründung der "Achalmritterschaft Reutlingen"

 

Die historische, offizielle und feierliche Gründung der „Freien Achalmritterschaft Reutlingen“ zu Ehren der Stadt Reutlingen fällt auf den Jahrestag der Übergabe der Achalm an die Stadt Reutlingen am 9. Juni 2010 auf der Burg Achalm. (Bild: Fotolia)

Die offizielle Gründung der „Achalmritterschaft Reutlingen F.V.“ soll am 9. Juni 2010 auf der Burg Achalm direkt am Bergfried um 12 Uhr sein. Eingeladen sind alle die am Mittelalterlichen Interesse haben. Es dürfen gerne Musikinstrumente und Grillsachen mitgebracht werden.

Die freie Vereinigung Achalmritter Reutlingen, so die Idee des Gründers und Schirmherrn Frank Christoph Schnitzler soll an die historischen und kulturellen Feste wie beim Reutlinger Schwörtag , den Heimattagen und auch an die Ritterschaften in und um Reutlingen erinnern. Eine Grundlage dieser Vereinigung ist das soziale Engagement und das verantwortliche, „ritterliche“ Handeln an unseren Mitmenschen. Zudem unterhält die Vereinigung eine Interessengemeinschaft zur „Rekonstruktion“ und Wiederaufbau der Burg Achalm. Historisch Interessierte und Freunde des Mittelalters sind zu den regelmäßigen Treffen eingeladen. Auch die Tradition, Brauchtumspflege des Mittelalters und die mittelalterliche Musik möchten der Ritterschaft fördern, pflegen und bei Auftritten darstellen. Durch verschiedene Veranstaltungen wie Konzerte, Ritterliche Festspiele und mittelalterliche Märkte der Achalmritterschaft Reutlingen, sollen Fördermittel und Spenden zur Rekonstruktion der Burg Achalm eingehen. Eine Vision, Idee und zugleich größter Wunsch Frank Christoph Schnitzlers ist es, dass Führungen in der wieder aufgebauten Burg Achalm möglich sind. Die Einnahmen durch Eintrittsgelder, Burgführungen, Hochzeiten, Festivals und Rittertreffen auf der Burg Achalm kämen der Achalmritterschaft Reutlingen und der Eigentümerin selbst, der Stadt Reutlingen,  zugute. (red)

 

 

 

Reutlinger General-Anzeiger 7. Juni 2010

 

 

 

»Eine Burg braucht Ritter«

VON BENJAMIN DÜRR

 

REUTLINGEN. Ritter für Reutlingen und eine Burg über der stolzen Stadt, als Sehenswürdigkeit und Attraktion, vielleicht auch Aufreger: Frank Christoph Schnitzler greift hoch. Hoch - und nach der Achalm. Wenn sich am 9. Mai, diesem Mittwoch, der Kauf des zum Aushängeschild der »Achalmstadt« gewordenen Hausbergs zum ersten Mal jährt, will der Künstler, der im Internet auch als Erfinder und Darsteller firmiert, die Reutlinger Achalmritterschaft gründen.

Seit einem Jahr gehört die Achalm nach Jahrhunderten offiziell ganz der Stadt Reutlingen. »Und eine Burg braucht Ritter«, findet Schnitzler, der um 12 Uhr am Mittwoch vom Bergfried rufen und damit das Manko beheben will: Zum ersten Mal in der Geschichte der Stadt, die sich als stolze freie Reichsstadt gegen die Kämpfer der Achalm Jahrhunderte lang wehren musste, soll sie somit zu Rittern kommen.

 

»Als Erfinder wird man immer zuerst nicht ganz ernst genommen« §§ Historisch ist das zwar nicht begründet, »aber Geschichte geht schließlich weiter«, findet der 39-Jährige. Als in der Stadt-Historie einmaliges Ereignis, als Meilenstein, Markstein, Umbruch sieht er deshalb die Gründung am Mittwoch. Und nicht etwa als spaßige Stammtisch-Idee, nicht als Geburt eines zweiten Faschings-Vereins.

Es geht - zumal, wie gesagt, historisch nicht begründet - sondern moderne Ritter: Der Hintergrund der Reutlinger Ritterschaft sei ernst, sagt Frank Christoph Schnitzler. »Wir wollen den Gedanken des Rittertums wieder beleben.« Den Reichen nehmen, den Bedürftigen geben. Eine Umverteilung, Gleichverteilung und der Kampf für Gerechtigkeit: Schnitzler spricht auch von der »Robin-Hood-Funktion«. Die Ritter könnten Feste für Wohlhabende organisieren, mit denen Hilfsprojekte und soziale Einrichtungen unterstützt würden. Und: »Wir nehmen eine soziale Funktion ein, treten in Krankenhäusern und Altersheimen auf und sorgen für Unterhaltung.«

Lange soll die Vereinigung bestehen, das steht schon vor der Gründung fest: Man wolle die Ritter-Tradition fortsetzen »und das über Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte«. Unterstützt wird Schnitzler nach eigenen Angaben bereits von verschiedenen hiesigen Firmen.

Mitmacher werden deshalb noch gesucht, unabhängig von Hautfarbe, Herkunft, Alter oder Religion. Männer werden zu Rittern, Frauen zu Burgfräulein. Auch ein Raum fehle noch, für Tafelrunden und Sippungen, die Treffen der Achalmritter um Ritter »Frank und Frei zu Reutlingen«, wie sich Frank Christoph Schnitzler nennt. Lange hat er außerdem an einem Ehren- und Verhaltenskodex formuliert, der die Basis der freien Rittervereinigung werden soll.

Schnitzler, der Künstler mit den Ideen im Kopf denkt noch weiter, greift noch höher: In einem »Jahrhundertprojekt« will der Exzentriker (Wikipedia-Eintrag) die Achalm als Burg wieder aufbauen. Die Stadt brauche Einnahmen, und »goldenen Boden« und eine »Geldmaschine« sieht er auf dem Berg. »Vorsichtig geschätzt könnte die Stadt fünf Millionen Euro im Jahr mit der Burg umsetzen«.

Von ihm geschätzte 600 000 Besucher im Jahr, Eintritt, Vermarktung, Tourismus, Arbeitsplätze, Attraktion: Stichworte, für die Frank Christoph Schnitzler belächelt wird. »Noch«, wie er sagt. Denn der Achalm-Aufbau sei ihm so ernst wie die Ritter. Geld gebende Gönner gebe es schon. Und von Kutschfahrten, Film-Lizenzen, Hochzeitsnächten und feierlichen OB-Empfängen auch genug Ideen für die künftige Nutzung der neu erbauten Achalm.

Seine Ideen als Visionär würden belächelt und für Aufregung sorgen, »aber als Erfinder von etwas völlig Neuem wird man zuerst immer nicht ernst genommen«. Und solch historische Schritte will Schnitzler, der als selbstständiger Künstler Bilder in ganz Deutschland verkauft und mit Musik demnächst international durchstarten will, mit den Achalmrittern und der Burg tun: »Wann wurde zum letzten Mal eine Ritterschaft gegründet, oder eine Burg gebaut?« Vor Hunderten von Jahren, ergänzt er und lacht.

§§ »Die Stadt könnte mit der Burg im Jahr fünf Millionen umsetzen«
 

Schnitzler sagt: »Ich will der Stadt Ritter schenken - und eine Burg aufbauen.« Der Burg-Bau dauere wohl viele Jahrzehnte. Die erste Ritterschaft für Reutlingen in der über tausendjährigen Geschichte der Stadt, in der die Achalm - um 1030 von Graf Egino erbaut - eine große Rolle spielt, scheint in greifbare Nähe gerückt.

Ein eigener Wein aus der Region zu deftigem Ritter-Essen sei schon fast in Fässern. »Der Reutlinger Achalmritter«, soll er heißen. (GEA)


www.achalmritter-reutlingen.npage.eu