Erklärung zum Reutlinger Achalmritter

Achalmritterschaft Reutlingen e.V. Original-Logo 2011

 

Erklärung zur Figur, Der Reutlinger Achalmritter.

 

Wir fördern Kultur & Tourismus in

Baden-Württemberg

 

 

Was diese Figur und die Achalmritterschaft Reutlingen e.V. darstellen und symbolisieren soll:

 

 

 

 Erster Reutlinger Achalmritter zu Frank und Frei

 

 

Erster Reutlinger Achalmritter Frank und Frey zu Reutlingen

 

Die fast 1000-jährige Geschichte der

Grafen von Achalm

und deren Achalmritterschaft:

 

 

 

 Wenn einer eine Burg kauft, so ist er Burgherr. Wenn eine Stadt eine Burg kauft, so ist sie Burgherrin. Und so wie es eben schon seit Jahrhunderten üblich ist, hat ein Burgherr-/in auch eine Schutztruppe, also Ritter. Nun so der Fall am 9. Juni 2009. Eine Stadt mit kaufte eine Hochburg. Ja nicht nur die Burg ist ihr Eigen, sondern seither auch der ganze Berg dazu. So war es auch schon in den letzten Jahrhunderten, dass die Burgherren eben öfter mal wechselten, also die Burg war öfters mal in anderem Besitz. Jetzt ist die neue Besitzerin nach 920 Jahren die Stadt Reutlingen. Und somit ist die Stadt Reutlingen die Eigentümerin und somit Besitzerin dieser Hochburg namens Achalmburg. Aus dieser Historie heraus folgten zum Burg kauf diese Reutlinger Achalmritter (Sie sollen an die vorangegangenen Burgritter wohl erinnern, damit man sie nicht vergisst, aber sie symbolisieren diese alten Achalmritter nur.) Also diese neuen Reutlinger Achalmritter, die es ja früher folglich gar nicht geben konnte, weil die damals Freie Reichsstadt auch keine Burg hatte, sind nicht aus früheren Zeiten sondern aus dem "Jetzt" und "Hier". Es hat eben mal wieder der Burgherr gewechselt, so ist das in der Geschichte so einer Burg. Es ist ebenso unumstritten, dass Reutlingen ehemals eine Freie Reichsstadt war. Und mit Rittern der damaligen Zeit keine guten Erfahrungen machen durfte. Die Stadt hatte noch nie eigene Ritter und wollte auch nie welche haben. Aber die Stadt hatte auch noch nie eine eigene Burg, folglich auch keine Ritter. Da sich aber wie immer in der Geschichte die Zeiten wieder gewandelt haben, ist erstens die Stadt Reutlingen seit langem keine Freie Reichsstadt mehr und besitzt zweitens seit 9. Juni 2009 erstmals seit 920 Jahren eine eigene Hochburg, die Achalm. Nun, so wandeln sich die Zeiten. Also, sind es so neue Ritter, wie es auch neu ist, dass die Stadt Reutlingen Eigentümerin einer Burg ist. Und deshalb Historiker:  Wir „spielen“ ein „Spiel“! Eine Stadt hat eine Burg, die hat eine Burgherrin und diese wiederum hat eine Ritterschaft! Das ist reelle Geschichte die sich so anno 9.Juni 2009 und 9. juni 2010 zugetragen hat. (Geschichte ist nicht nur das vor vielen Jahrhunderten geschehene, sondern Geschichte wird auch im „Jetzt“ und „Hier“ geschrieben) Und so auch das „Spiel“! Deshalb ist es auch völlig unentscheidend wie die Gewandung der Reutlinger Achalmritter auszusehen hat. Da es eine völlig neue Situation / Begebenheit ist, könnte man theoretisch sogar ganz moderne Gewänder schneidern, da es auch neue Achalmritter sind. Und man könnte sogar die neue, jetzt eben Reutlinger Achalmburg wieder aufbauen wie man es gerade will, weil das die damaligen Burgherren ebenso taten. Oder glauben Sie ernsthaft, diese damaligen Burgherren nahmen Rücksicht darauf, wie die Burg beim Vorbesitzer ausgesehen hat? Nein! Die bauten die Burg jeweils so auf oder um wie sie es für richtig hielten. Durften sie auch. Ihnen gehörte die Burg schließlich auch. Und so eben auch die neue Besitzerin, darf mit der Burg machen was sie für richtig hält. Und eben nun ihre eigene Reutlinger Achalmburg so wieder aufbauen wie sie es denkt, dass es gut ist. In vielleicht 900 oder gar 1000 Jahren wechselt die Burg bestimmt wieder den Besitzer, das ist eben der normale Lauf der Zeit. Das ist seit Jahrhunderten so! Und dieser wiederum neue Besitzer macht doch auch wieder was er damit möchte. Er wird uns doch nicht fragen oder? Auch er wird mit recht sagen: Was kümmert´s mich wie die Burg wohl früher ausgesehen hat. Jeder Eigentümer hat sie seither immer umgebaut oder gar wieder ganz abgerissen, so wie er es wollte. Also bauen wir unsere Reutlinger Achalmburg! Da spielt es doch eine sehr untergeordnete Rolle wie sie früher genau aussah. Eine neue Besitzerin, also eine neue Burg! Man kann sich an alte Baupläne wohl "anlehnen", aber es ist doch völlig unnötig, sie in moderner Zeit wieder genauso aufzubauen wie sie vielleicht mal war, wobei das eh niemand mehr so genau sagen kann. Und wenn doch, dann wie?, also in welcher Zeitepoche soll sie aufgebaut werden? Wie sie vor 200 Jahren war? Oder vor 400 Jahren? Oder in welcher Zeit denn? Denn genau das wird der Punkt sein. Sie hat jedes Mal sowieso völlig anders ausgesehen. Das zu der genauen (Ironisch gemeint) Rekonstruktion der Achalmburg und unseren Gewandungen der Reutlinger Achalmritter. Beides wird ganz einfach neu werden. Weil diese Situation / Begebenheit auch neu ist! Nun ja am 9. Juni 2010 auch schon wieder ein Jahr alt!

 

Oder bauen Sie Ihr neues Haus so wie das, das zuvor auf dem Bauplatz gestanden hat und abgerissen wurde? Oder machen sie sich vielleicht Gedanken wie Ihr Vorgänger wohl das Haus vorher gebaut hatte? Suchen Sie vor Baubeginn Ihres neuen Hauses alte Pläne des Vorgängers? Vor vielleicht 600 oder 800 Jahren?? Oder bauen Sie Ihr neues Haus so wie Sie es für richtig halten?

 

Den "Reutlinger Achalmritter" erfand und entwickelte Frank Christoph Schnitzler zu Ehren der neuen Burgbesitzerin und Burgherrin, die Stadt Reutlingen, die seit 9. Juni 2009 nicht nur die Hochburg Achalm besitzt, sondern standesgemäß auch offiziell ab 9. Juni 2010 ihre eigene Achalmrritterschaft Reutlingen e.V. dazu präsentieren kann.

 

So soll nun dieser historische Tag der 9. Juni ein jährlicher Festtag für alle Reutlinger werden. So wie der Reutlinger Schwörtag oder Schiedwecken. Das Fest kann in der neuen Stadthalle mit der ganzen Bürgerschaft der Stadt Reutlingen gefeiert werden. Dazu die mittelalterliche Stadt mit den Ritterturnieren.

 

 

Erster Reutlinger Achalmritter zu Frank und Frei